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Pelletlagerraum

Bei der Pelletlagerraumbeschaffung ist es wichtig, folgende Punkte zu beachten:

Feuchteschutz

Pellets sind stark hygroskopisch. Bei Berührung mit Wasser oder feuchten Untergründen respektive Wänden quellen die Pellets auf, zerfallen und sind damit unbrauchbar. Daher muss das Pelletlager ganzjährig trocken bleiben. Normale Luftfeuchtigkeit, wie sie ganzjährig witterungsbedingt im normalen Wohnungsbau auftritt, schadet den Holzpellets nicht. Bei Gefahr von zeitweise feuchten Wänden (z.B. Altbau) wird empfohlen, eine hinterlüftete Versatzschale auf die Wände aufzubringen und die Wände mit Holzwerkstoffen zu verkleiden. Alternativ bietet sich hier die Lagerung in industriellen Pelletlagern wie z.B. Gewebesilos an.

Pelletlagerraum
Pelletkesselraum Pelletlagerraum
A Brandschutztür K      Prallschutzmatte
B Elektr. Not-Aus Schalter L Schrägboden
C Feuerlöscher M Schutzverschalung zum Öffnen der Tür
D Zuluft für den Heizraum N Lagerraumtür
E      Pelletkessel piccoPellets O Unterkonstruktion
F Rauchrohranschluss 45° P Absaugstutzen
G Kamin Ø 130 Q Einblasstutzen
H Zellradschleuse R Pelletkollektor
I Förderschnecke S Holzpellets
J Zug- u. Explosionsklappe             
 
Pelletlagerraum - Welche Größe für die Lagerung meiner Pellets?

Wie groß muss mein Lagerraum sein?

Grundsätzlich sollte der Pelletlagerraum länglich rechteckig sein, damit die Raumnutzung verbessert wird. Die Größe des benötigten Lagerraumes hängt von der Gebäudeheizlast ab. Sie sollte so groß gewählt werden, dass eine Jahresbrennstoffmenge eingelagert werden kann.


Pelletlagerraum MIT Schrägboden:

Beim Einbau eines Schrägbodens bleiben seitlich nicht so viele Pellets liegen.

Zu beachten: Unterbau! Tragkraft und kein seitlicher Druck zur Einlassmitte!

Pelletlagerraum OHNE Schrägboden:

Wird kein Schrägboden eingebaut, hat man die Möglichkeit den größeren Lagerraum zu nutzen. Die Pelletsreserven kann man einschaufeln, oder man lässt die Pellets liegen und befüllt den Lagerraum neu.

Pelletlagerraum